benno barth
stiftung

Benno Barth verfolgte bereits zu Lebzeiten die Idee, eine Stiftung zu gründen. Er lebte allein und hatte keine Nachkommen. Als letzten Willen verfügte er, seinen Immobilienbesitz, sein Vermögen und die daraus resultierenden Einnahmen in eine gemeinnützige Stiftung überzuführen. Zu den Stiftungszielen gehören u.a. die Förderung der zeitgenössischen Kunst und die Hilfe an Menschen, die ihrer bedürfen. Die Förderung der zeitgenössischen Kunst betrifft jüngere Kunstschaffende, sei es in der Produktion von Werken wie auch in der Finanzierung von Reisen. Die Hilfe an Bedürftige ist für Menschen bestimmt, die im Umkreis von Brixen leben und „die möglichst anonym, ohne Einschränkung auf Rasse, Herkunft oder Religion unterstützt werden und vorzugsweise keine andere Hilfe erhalten.“ (Benno Barth)

Die Gründung der „benno barth stiftung onlus“ ist am 19.12.2007 erfolgt. Der Sitz der Stiftung befindet sich in der Stadelgasse, Nr. 12 im Untergeschoß. Hier werden auch das Archivmaterial und der Bücherbestand des Stifters aufbewahrt.

Mitglieder des Stiftungsrates sind Filippa Barth (Vorsitzende), Ivo Barth, Anna Barth, Brigitte Gasser, Josef Pichler, Marion Piffer Damiani. Den Aufsichtsrat bilden Richard Burchia, Josef Prader, Peter Winkler.

Benno Barth

(1962-2007)

Freeman house example
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Benno Barth ist am 7. Mai 1962 in Brixen geboren, hat in Wien Bauingenieurwesen studiert und arbeitete seit 1992 als selbständiger Planer in Brixen. Er war Lehrbeauftragter an der Akademie für Design und nach deren Auflösung an der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen. Im Zentrum seiner Interessen standen Form und Gestaltung - vom kleinsten Alltagsobjekt bis zum Sportstadion, und in diesem Zusammenhang auch Heimatschutz, zeitgenössische Kunst und Literatur, vor allem Lyrik. In seiner engagierten, kritischen und sensiblen Art brachte er sich in aktuelle Fragestellungen von der Stadtraumgestaltung bis hin zu gesellschaftspolitischen Diskussionen ein. Benno Barth starb am 11. Mai 2007 an den Folgen einer schweren Krankheit.

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